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| Der Bestand der Graureiher erholt sich zum Glück seit den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wieder. Bis etwa 1972 wurde er wegen seines "schädlichen" Verhaltens für die Fischerei bejagt. Zudem wurde (wird) seine Lebensraum immer kleiner, ist er doch auf Feuchtgebiete angewiesen. Doch ist der Graureiher, der zu den Schreitvögeln gezählt wird, ein Opportunist. Ich konnte mitten in Frankfurt oft beobachten, wie sich Graureiher an den kleinen künstlichen Teichen von städtischen Grünanlagen (das Foto stammt aus dem Chinesischen Garten) an den dort ausgesetzten Fischen gütlich taten. Für sein Nest ist er allerdings auf hohe Bäume, bevorzugt in Waldstücken angewiesen. Dort brütet er in kleinen Kolonien. Er legt in der Regel drei, manchmal bis zu fünf Eier in seine großen Horste, die, wie beim Storch aus starken Ästen bestehen. Die Jungen schlüpfen nach knapp vier Wochen und werden Tag und Nacht von den Alttieren gefüttert. Zum Nahrungsspektrum zählen vorwiegend Fische, aber auch Frösche, größere Insekten, Schlangen und Mäuse. Die Jungvögel verlassen erst mit etwa acht bis neun Wochen endgültig ihre Eltern. |
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