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Zygaena carniolica / Esparsetten-Widderchen / Krainer Widderchen §

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Familie: Nachtfalter - Widderchen - Zygaenidae - Zygaeninae 
Spannweite:

etwa 33-44mm / etwa 33-44mm

Besondere Merkmale:

Vorderflügel schwarz, bläulichgrünlich glänzend, mit je 5 weißlich umrandeten roten Flecken; Hinterflügel leuchtend rot mit schmalem schwarzen Saum.
Rotwidderchen im Vergleich

Wo zu finden:

Trocken- und Halbtrockenrasen, insbesondere auf Kalk- und Lößböden, Kiesgruben, Wacholderheiden.

Wann zu finden:

Je nach Höhenlage etwa von Ende Mai bis Anfang August. 

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Zygaena carniolica / Esparsetten-Widderchen / Krainer Widderchen / Nachtfalter - Widderchen - Zygaenidae - Zygaeninae 

Fundort: ♀♂? / "Naturlehrpfad" NSG Weilbacher Kiesgruben
Datum: 14. Juli 2007


Anmerkungen / Lebensweise:

Das Esparsetten-Widderchen ist eine der wenigen leicht zu erkennenden Widderchen-Arten, es wurde im Jahr 2008 zum "Insekt des Jahres" gekürt. Widderchen sind tagaktive Falter die gemeinhin zu den Nachtfaltern gezählt werden. Doch wenn es anfängt zu Dämmern, finden sich diese auch Blutströpfchen genannten Schmetterlinge zu kleinen Schlafgesellschaften auf niederen Pflanzen ein und verbringen so die Nacht. Sie sind recht träge und flugunlustig, von daher oft leicht zu beobachten.
Alljährlich ab etwa Ende Juni / Anfang Juli ist dieses hübsche Widderchen im Gebiet des Naturlehrpfades des NSG Weilbacher Kiesgruben zu bewundern. Höhepunkt ist meist Mitte bis Ende Juli, dann nimmt die Anzahl der Falter wieder ab und man trifft auch fast nur noch recht abgeflogene Exemplare an. Interessanter Weise kommt das Esparsetten-Widderchen dort nur "in der Grube" vor, oberhalb, selbst direkt am Rand habe ich es noch nie gefunden. Sie besuchen dort meist die Blüten von Disteln (i.d.R. Cirsium vulgare), Skabiosen-Flockenblume und Jakobs-Kreuzkraut, aber auch von Natternkopf.

Die Populationen des Esparsetten-Widderchens gehen in vielen Teilen Deutschlands teilweise dramatisch zurück. Grund hierfür dürfte neben der zunehmenden Verbuschung von Trocken- und Halbtrocken- und Magerrasen vor allem auch die Bebauung (Straßen, Siedlungen) solcher Flächen durch den Menschen sein. In Hessen sind die Bestände nur im Norden noch vergleichsweise stabil.

Raupenfutterpflanze: Hornklee, Esparsette, Hufeisenklee.

Gefährdung und Schutz: "Gefährdet" - RL 3 / Besonders geschützt nach BArtSchV und BNatSchG

 
 

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♀♂? / "Naturlehrpfad"
NSG Weilbacher Kiesgruben

14. Juli 2007
 

♀♂? / "Naturlehrpfad"
NSG Weilbacher Kiesgruben

14. Juli 2007

♀♂? / "Naturlehrpfad"
NSG Weilbacher Kiesgruben

06. Juli 2008


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