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Osmia gallarum / Gallen-Mauerbiene §

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Familie: Megachilidae ("Blattschneiderbienenartige")
Hautflügler - Hymenoptera
Größe:

etwa 6-7mm / etwa 13-18mm

Besondere Merkmale:

♂: Fühler etwa so lang wie der Thorax, nicht auffallend dünn; letztes Fühlerglied schwarz, etwas abgeflacht; Körper grünlichgolden glänzend; Scutellum an den Seiten ohne Zähnchen; Thorax gelblichbraun behaart.
♀: Grünlichblau glänzender Körper, Kopf und Thorax weißlich behaart; Scopa weiß; Mittelfeld stark glänzend. Tergitendränder mit weißlichen Binden, die ersten beiden mittig unterbrochen.

Wo zu finden:

Trockenwarme Biotope wie Magerrasen, aufgelassene Weinberge, oft in Kontakt mit Waldrandstrukturen.

Wann zu finden:

♂ von etwa Ende April bis Juni; ♀ von etwa Anfang Mai bis Anfang Juli.

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Osmia gallarum / Gallen-Mauerbiene / Megachilidae ("Blattschneiderbienenartige") / Hautflügler - Hymenoptera

Fundort: / Rotenacker / Markgröningen
Datum: 20. April 2019


Lebensweise:

Die Gallen-Mauerbiene kommt in Deutschland insbesondere in den Gebieten südlich der Mittelgebirgsschwelle vor (Süd-Hessen, Baden-Württemberg; Rheinland-Pfalz, Bayern) vor. Sie besiedelt überwiegend xerotherme Biotope des Offenlandes, häufig in Kontakt mit Waldrand- oder Gebüschstrukturen. Osmia gallarum nistet in vorhandenen Hohlräumen wie Käferfraßgänge in abgestorbenem Holz, Brombeerstängel oder auch in alten Eichengallen. Die Brutzellen werden durch Trennwände aus Pflanzenmörtel unterteilt, auch der Nestverschluß besteht aus Pflanzenmörtel.

Die Art sammelt Pollen oligolektisch an Schmetterlingsblütlern (Fabaceae). Dazu zählen Hufeisen- und Hornklee, Esparsette, und wohl auch Klee-Arten (Trifolium).

Nahrung: Imago: Nektar   Larven: Pollen und Nektar 

Gefährdung und Schutz: Gefährdet - RL 3 / Besonders geschützt nach BNatSchG

Anmerkungen:

Es gibt, insbesondere bei den Männchen, recht ähnliche Arten.

Die seltene Art zählt zur Untergattung Pyrosmia.

 
 

 

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/ Rotenacker / Markgröningen

20. April 2019
 

/ Rotenacker / Markgröningen

20. April 2019

/ Rotenacker / Markgröningen

20. April 2019

 


Nach oben  l  Fenster schließen  Stand: 17. Mai 2019

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