Lebensweise:
Die Blaue Holzbiene ist
eine der größten (bis etwa 28mm) heimischen Wildbienen
und kann etwa ab April (manchmal auch schon früher) in
wärmebegünstigten Gebieten beobachtet werden - in
Norddeutschland fehlt sie. Ihre Größe, sowie ihre
auffallende Färbung lassen sie schon beinahe exotisch
anmuten. Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich eine
zu Gesicht bekomme. Zu meinem Glück ist sie hier in
meiner Umgebung zwar nur vereinzelt, aber dennoch
regelmäßig jedes Jahr zu beobachten. Dazu tragen
sicherlich die alten Streuobstbestände bei. In einigen
unserer Streuobstwiesen dürfen alte Bäume eines
natürlichen Todes sterben und selbst dann noch vor Ort
vermodern. Ein Paradies für die Blaue Holzbiene, die
überwiegend in solchem morschen Totholz ihre Gänge für
die Brutkammern nagen kann. Dabei macht sie keinen
Unterschied zwischen natürlichem Totholz oder alten
Balken (zum Beispiel altes Fachwerk an Häusern).
Insgesamt gesehen ist Xylocopa violacea in Deutschland
eine selten Art. Wärmebedürftig, wie sie zudem ist,
nimmt ihre Individuendichte von Süd nach Nord ab. Doch
der Hauptgrund dürfte unsere doch meist sehr aufgeräumte
Landschaft sein, in der allzu oft tote oder auch
"sterbende" Bäume umgehend beseitigt werden und somit
die Nistplätze nicht nur dieser großen Biene sondern
auch vieler anderer Insekten fehlen.
Nahrung: Imago:
Pollen und Nektar
Larven:
Pollen und Nektar
Gefährdung und Schutz:
Art der Vorwarnliste / Besonders
geschützt nach BArtSchV
Anmerkungen:
Keine.