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Eichhörnchen leben fast überall dort, wo es ausreichend hohe Bäume gibt - egal, ob im Wald, in einem Park, in städtischen Grün oder im Garten. Die häufige Nähe zum Menschen macht manche dieser bekannten und beliebten Tiere recht zutraulich. Gerade in Parks und Gärten, wo sie häufig von Besuchern gefüttert werden, fressen einem die possierlichen Nager aus der Hand - doch da ist Vorsicht geboten, die Männchen sind oftmals launisch und aggressiv. Eichhörnchen ernähren sich von Baumsamen (vielleicht haben sie schon geplünderte Tannen- oder Fichtenzapfen im Wald gefunden), jungen Trieben verschiedener Bäume, Nüssen, Eicheln, Bucheckern, Früchten, Insekten und sogar Pilzen. Manchmal plündern sie auch Vogelnester (meist sind es Weibchen, die damit ihren Eiweißbedarf während der Jungenaufzucht decken). Eichhörnchen sind Einzelgänger. Die Weibchen bauen nach der Paarung meist mehrere Nester (Kobel) in Astgabeln oder Baumhöhlen - manchmal bauen sie auch ein altes, größeres Vogelnest um. Es bringt zwei bis drei Mal im Jahr drei bis sieben Junge zur Welt. Wenn dem Hauptnest Gefahr droht, schleppt sie die Kleinen zu einem der anderen Ausweichnester. Junge Eichhörnchen sind Nesthocker. Sie öffnen erst nach vier Wochen die Augen und werden insgesamt acht Wochen von ihrer Mutter gesäugt und behütet. |
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© 2005 - 2012 by Andreas Haselböck
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