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Bufo bufo / Erdkröte §
(Fotos: E.-M. Pulvermüller)

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Familie: Kröten - Bufonidae / Ordnung: Froschlurche - Anura
Größe:

etwa 70-90mm / etwa 90-120mm

Besondere Merkmale:

Die Färbung variiert oberseits von schmutzig grün über bräunlich zu rotbraun, die Unterseite ist heller; die Haut ist mit drüsigen Warzen übersät; der Kopf ist kurz; die Augen sind rötlich bis bernsteinfarben mit schwarzer, waagerecht stehenden Pupillen.

Wo zu finden:

In verschiedenen, nicht zu trockenen Biotopen.

Wann zu finden:

Vor allem zur Paarungszeit von etwa März bis Anfang Mai (je nach Region), sonst ganzjährig. 

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Bufo bufo / Erdkröte / Kröten - Bufonidae / Ordnung: Froschlurche - Anura

Fundort: + / Schwäbische Alb
Datum: 30. März 2011


Lebensweise:

Die Erdkröten verlassen oft schon im zeitigen Frühjahr ihre Überwinterungsquartiere um sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern zu machen. Das ist die Zeit, in der man an so mancher Straße meist grüne, niedrige Plastikzäune zu Gesicht bekommt - die Krötenzäune. Gäbe es sie nicht, würde man statt der Zäune an solchen Straßen sicherlich unzählige platt gefahrene Kröten sehen. Da die Laichgewässer oftmals ein gutes Stück Weg entfernt von den Überwinterungsplätzen liegen, müssen die Erdkröten häufiger Straßen überqueren - ohne Fangzaun ein sehr gefährliches Unterfangen. Kröten bewegen sich im Gegensatz zu Fröschen selten hüpfend fort. Vielmehr ähnelt ihr Gang einer Art langsamen Schreiten. Die Männchen, die meist in der Überzahl sind, ergreifen bei den Wanderungen sofort ihre Chance, sobald sie ein Weibchen erspähen. Sie springen auf ihren Rücken und klammern sich eisern an ihr fest. Mögliche Konkurrenten werden energisch mit Tritten der Hinterbeine vertrieben.

Als Laichgewässer dienen nicht zu flache, kleine Teiche, aber auch die Randzonen von Seen. Anders als Frösche, die den Laich eher in "Klumpen" ablegen, geben Erdkrötenweibchen den Laich in Schnüren ab. Diese sind meist ein bis drei aber auch schon mal bis fünf Meter lang. Diese Laichschnüre, in denen die schwarzen Eier in meist zwei bis vier Reihen nebeneinander liegen, werden von den Weibchen während des Ablaichens um Pflanzen oder Äste im Wasser gewickelt. Die Kaulquappen schlüpfen je nach Witterung nach einigen Tagen. Bis sie sich zu lungenatmenden kleinen Kröten verwandeln, dauert es rund drei Monate, doch erst im Alter von etwa drei bis vier Jahren werden sie geschlechtsreif. Erdkröten können vergleichsweise alt werden. So um die zehn Jahre dürfte in der freien Wildbahn möglich sein.

Wenn Erdkröten nicht auf Wanderschaft sind, verbergen sie sich tagsüber (oder in den Wintermonaten) meist unter Steinen, Holz, Laub, Erdlöchern oder anderen Verstecken. Während der wärmeren Jahreszeiten verlassen sie ihre Verstecke meist erst in der Abenddämmerung um auf die Jagd zu gehen. Auf dem Speiseplan stehen Würmer und Schnecken, aber auch Asseln, Spinnen und am Boden lebende Insekten.

Nahrung: Imago: Würmer, Schnecken, Asseln, Insekten, Spinnen   Larven: Algen, Schwebstoffe

Gefährdung und Schutz: Nicht gefährdet / Besonders geschützt nach BArtSchV und BNatSchG

Anmerkungen:

Vielen Dank für die wunderschönen Fotos Eva!

 

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Schwäbische Alb

30. März 2011
 

+ / Schwäbische Alb

30. März 2011

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30. März 2011

 


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