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Macroglossum stellatarum / Taubenschwänzchen

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Familie: Nachtfalter - Schwärmer - Sphingidae - Macroglossinae
Spannweite:

etwa 40-50mm / etwa 40-50mm

Besondere Merkmale:

Körper und Vorderflügel mausgrau bis graubraun, die Flügel mit Wellenmuster; die Hinterflügel sind ±leuchtend orange bis orangebraun; am Hinterleibsende befindet sich braun-schwarz-weiß gemustertes "Schwänzchen" - wie bei einem Vogel; unverkennbar ist sein Schwirrflug vor Blüten beim Nektartrinken: wie ein Kolibri!

Wo zu finden:

In vielen blütenreichen Offenlandschaften, besonders oft in Gärten.

Wann zu finden:

Etwa von Frühjahr bis Herbst.

Mehr Fotos unten 

Macroglossum stellatarum / Taubenschwänzchen / Nachtfalter - Schwärmer - Sphingidae - Macroglossinae

Fundort: Schwarzbachweg / Hattersheim
Datum: 28. März 2007


Anmerkungen / Lebensweise:

Haben sie auch schon einmal geglaubt, einen Kolibri in Deutschlands freier Natur zu sehen? Ich jedenfalls dachte das mit elf Jahren (1979) als ich diesen Falter im Garten vor den Phlox-Blüten in der Luft "stehen" sah. Ich war völlig fasziniert und bestaunte diese Wunder. Als ich am späten Nachmittag meinen von der Arbeit heimkehrenden Vater mit der Nachricht von einem Kolibri in unseren Garten geradezu überfiel, lachte er und klärte mich auf. Fast war ich etwas enttäuscht...

Taubenschwänzchen sind häufig Gäste in unseren Gärten oder auch an Balkonkästen. Sie lieben die Blüten von von Geranien, Petunien, Phlox und Schmetterlingsflieder. In der "freien Natur" besuchen sie meist Seifenkraut, Nachtkerze, Lichtnelke oder, wenn sie sehr früh im Jahr unterwegs sind auch Lerchensporn wie auf dem Foto. Sie verharren im Schwirrflug vor den Blüten und trinken mit ihrem sehr langen Rüssel Nektar. Dabei können sie sogar rückwärts und seitwärts fliegen - eben wie Kolibris.

Das Taubenschwänzchen ist eine Wanderart aus Südeuropa und ist manchmal schon im zeitigen Frühjahr bei uns Gast. Scheinbar gelingt es mittlerweile auch vereinzelt, dass dieser Falter sich auch bei uns vermehrt und den Winter übersteht. Die Raupen leben an verschiedenen Labkräutern (Galium).

Obwohl das Taubenschwänzchen zu den Nachtfaltern gezählt wird, ist es ausschließlich tagaktiv.

Ich hoffe, mir gelingen irgendwann einmal bessere Aufnahmen dieses faszinierenden Falters.

Raupenfutterpflanze: Galium-Arten, z.B. Galium mollugo.

Gefährdung und Schutz: Nicht gefährdet / Nicht unter Schutz gestellt

 

 
Macroglossum stellatarum / Taubenschwänzchen / Nachtfalter - Schwärmer - Sphingidae - Macroglossinae
Foto: H. Papke

Schnalstal / Südtirol auf 1700m Höhe
 


Nach oben  l  Fenster schließen  Stand: 02. Februar 2012

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