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Hyles euphorbiae / Wolfsmilchschwärmer §

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Familie: Nachtfalter - Schwärmer - Sphingidae - Macroglossinae
Spannweite:

etwa 65-85mm / etwa 65-85mm

Besondere Merkmale:

Vorderflügel mit hellrosa bis bis hellgelbbraungrauer Grundfarbe und keilförmiger, olivgrüner bis brauner Binde am Außenrand, zudem ein etwa gleichfarbiger Fleck an der Flügelbasis und kleinere am Vorderrand; Hinterflügel rosarot mit zwei schwarzen Binden.
Die Raupen tragen am Hinterleib einen dornartigen, meist roten Fortsatz mit schwarzer Spitze; je nach Entwicklungstand variiert die Grundfärbung von gelblichgrün bis rot, auch die Schwarzanteile sind sehr variabel, lediglich das Muster aus weißen Flecken ist in etwa konstant.

Wo zu finden:

Offenlandschaften mit großen Beständen der Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias), z.B. trockenwarme Magerrasen, Sandmagerrasen, Trocken- und Halbtrockenrasen, auch Kiesgruben oder Ruderalflächen; nördlich der Mittelgebirge meist selten oder fehlend.

Wann zu finden:

Etwa von Mai bis Juli, in klimatisch begünstigen Lagen manchmal eine zweite Generation von etwa August bis Anfang Oktober. 

 

Hyles euphorbiae / Wolfsmilchschwärmer (Raupe) / Nachtfalter - Schwärmer - Sphingidae - Macroglossinae 

Fundort: Raupe / Neuwegschneise / Mönchbruch
Datum: 18. Juli 2006


Anmerkungen / Lebensweise:

Von Hyles euphorbiae bekam ich bislang nur einmal eine seiner spektakulären Raupen zu Gesicht - den Falter noch nie. Darum kann ich derzeit auch nur dies eine alte, digitalisierte Analogfoto präsentieren. Die bis zu 85mm lang werdenden Raupen findet man von Juli bis September am ehesten an richtig heißen Sommertagen. Da kletterten sie an ihren Futterpflanzen nach oben um der Bodenhitze etwas zu entfliehen - so wie die Raupe auf dem Foto.
Der Wolfsmilchschwärmer besiedelt vorzugsweise warme, trockenere Gebiete wie Mager- und Trockenrasen aber auch Sandgebiete. Wichtig ist das ausgedehnte Vorkommen der Raupenfutterpflanzen: Zypressen-Wolfsmilch
(Euphorbia cyparissias). Wer in der Nähe solcher Gebiete lebt, kann die Falter mit etwas Glück auch zur Abenddämmerung in seinem Garten an Geranien, Petunien, Phlox oder Schmetterlingsflieder entdecken. Schwärmertypisch schwirren sie wie kleine Kolibris von Blüte zu Blüte.

Raupenfutterpflanze: Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias), selten wohl auch andere Wolfsmilch-Arten.

Gefährdung und Schutz: Nicht gefährdet / Besonders geschützt nach BArtSchV.

 

 


Nach oben  l  Fenster schließen  Stand: 02. Februar 2012

© 2005 - 2012 by Andreas Haselböck

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